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T-Highland 2017

Nach all dem Studiums- und Prüfungsstress musste ich mal weg. Weit weg, um genau zu sein. Ich, oder besser gesagt wir, entschieden uns für Thailand. Warum Thailand, fragst du dich? Die Leute, das Essen, die Natur. Wir lieben das Land kehren immer wieder gerne dahin zurück.

Direktflug oder mit Zwischenstopp in Doha? Keine Frage: Mit Zwischenstopp natürlich. Wer will schon 12h am Stück fliegen? Da schlafen einem ja die Beine ein. Nein danke!

Die ersten sechs Stunden vergingen wie im Flug – bisschen Filme schauen und Musik hören. Aber ab der zweiten Hälfte hatte ich echt zu kämpfen. Kaum auf die Uhr geschaut, vergingen gefühlte 5 Minuten. Wow, das kann ja heiter werden…

Endlich war wieder Land in Sicht – Phuket, um genau zu sein.
Kaum gelandet haben alle, die im Flieger sitzen immer den Drang, so schnell wie möglich aufzusteigen und blöd herumzustehen. Warum zum Teufel machen die das? Diese Menschen werde ich nie verstehen (das meine ich ernst).

Nun gut, endlich zum Flieger raus ging es durch die Passkontrolle – und wieder einmal mehr haben wir die falsche «Schlange» zum anstehen erwischt. Der Kerl an der Passkontrolle fand das irgendwie voll befriedigend, den Pass 10-mal hin und her zu wenden und dabei nichts zu sagen. «MACH MAL VORWÄRTS ARSCHLOCH», schrien meine Gedanken. Ich konnte mich aber souverän zurückhalten. Eigentlich fast ein Wunder, denn normalerweise klappt das bei mir nicht so gut –  also das mit dem Zurückhalten meine ich. Wahrscheinlich war ich viel zu Müde^^

Endlich freie Bahn, und der Heini an der Kontrolle war bei mir schnell durch. Und zum Glück auch bei meinem Freund. Jetzt konnten wir seelenruhig zur Gepäckausgabe watscheln und auf unser Gepäck warten.

Keine 10 Minuten später standen wir am Ausgang beim Flughafen und wurden von unserem Fahrer abgeholt, welcher uns an den Hafen fuhr, um auf die nächste Insel zu gelangen (Koh Yao Yai heisst die Insel übrigens). Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es war so wundervoll. Einfach mal seine Seele baumeln zu lassen, keinen Alltagsstress zu haben und in den Tag hinein zu leben und jedes Ergebnis zu nehmen, wie es halt gerade kommt. Einfach herrlich.

Im Hotel haben wir uns sehr schnell zurechtgefunden. Naja, eigentlich auch nicht schwierig, denn überall auf dem Gelände hatte es Fahrzeuge, welche dich immer zu deinem Hotelzimmer fuhren. Was für ein Service!

Da wir uns diesmal keine grossen Überlegungen machten, möglichst viel zu unternehmen, lebten wir mehr oder weniger in den Tag hinein und wenn uns danach war, mieteten wir auch mal einen Roller und cruisten auf der Insel herum. Die Wertvollsten Tipps, was man auf der Insel anschauen kann, bekamen wir von Pete. Pete ist ein Restaurant Besitzer in der Nähe des Hotels und wir freundeten uns mit ihm und seiner Familie schnell an. Der Kerl ist Goldwert. Einer, der sein Handwerk wirklich versteht und auf alle Kundenwünsche eingeht. Ein richtiger Goldschatz.

Kaum hatten wir uns an die Umgebung, das Wetter und an das Essen gewöhnt, mussten wir auch schon wieder unsere Koffer packen und zurück in die Schweiz fliegen. Klar wären wir gerne noch länger geblieben, aber soll bekanntlich dann «aufhören», wenn es am schönsten ist.

We must take adventures in order to know where we truly belong!

Dubai – der H-A-M-M-E-R

Wusstest du, dass Dubai zu den meistbesuchten Städten der Welt gehört? Nicht? Ich wusste das auch nicht, bis ich von einem Freund, der in Dubai lebt, aufgeklärt wurde.

Dubai ist die grösste Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf. Mittlerweile leben rund 90% Expats in Dubai.

Im Jahre 2014 kam ich mit Dubai zum allerersten Mal in Berührung, weil ich die Möglichkeit hatte, 3 Tage geschäftlich in Dubai zu „logieren“. Aber wie das halt so ist mit den sogenannten Business-Trips: viel Zeit für Sightseeing bleibt leider nicht übrig.  Aus diesem Grund stand für mich schnell fest: Dubai, ich komme wieder.

Die Hinreise

März 2015, Flughafen Zürich. Die Freude steigt immer mehr und wir (ja, genau, wir – mein Freund und ich) können es kaum erwarten, endlich zu boarden und mit Emirates unser Ziel zu erreichen. Diese Airlines ist wirklich unglaublich und das Personal immer sehr zuvorkommend. Kann ich also nur weiterempfehlen.

Nach gut 6 Stunden Flug haben wir endlich unser Ziel erreicht – naja fast, denn wir mussten ja zuerst noch durch den riesen Flughafen schlendern, durch die Passkontrolle durch und dann noch das Gepäck „fassen“.

„Da, endlich“, hör ich meinen Freund sagen und es dauert keine 10 Sekunden und wir haben unser Gepäck gepackt und den Flughafen verlassen. Am Ausgang hat ein Freund von mir (bei dem wir übrigens auch gewohnt haben) gewartet und schon begann die Fahrt ins Abenteuer.

Der absolute Wahn-Sinn

Noch nie habe ich spät Abends so viele Autos auf den Strassen gesehen wie in Dubai & auf der 6 Spurigen Autobahn (Sheikh Zayed Road) kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, denn plötzlich zieht ein Porsche, Hummer oder ein Bentley an dir vorbei – was übrigens völlig normal ist.

Fazit: Wer Autos mag, wird Dubai lieben.

Sightseeing in Duba

Der Burj Khalifa dürfte wohl jedem ein Begriff sein, oder? Er ist, mit 828 Metern, das höchste Gebäude der Welt. Die Architektur, die Ausmasse, die Grösse – einfach un-glaub-lich. In dem Gebäude befinden sich übrigens Büroräumlichkeiten, Appartments und das Armani Hotel. Natürlich wollten wir uns den Anblick von ganz oben nicht entgehen lassen. Ein Aufzug, der mit 10m/sec im Gebäude hoch schiesst, bringt dich ganz nach oben. Und da sind wir nun, im 124. Stock auf rund 450 Metern Höhe. Die Aussicht ist atemberaubend, einfach „stunning“.

Burj Al Arab

Die eindrucksvolle Silhouette in Form eines Segels macht das Burj Al Arab nicht nur zu einem eindrucksvollen Hotel, sondern auch zu einem Symbol für das moderne Dubai.
Wir selbst haben das Hotel nicht besucht. Aber eines weiss ich: Das Burj Al Arab wurde schon mehrfach zum luxuriösesten Hotel der Welt gewählt – überzeugt euch selbst.

Souk Madinat

Der gesamte Komplex ist in eine künstlich angelegte Lagune integriert – ein Hauch von Venedig. Schon beim Betreten des Souks wird man von den herrlichten Düften nach Kaffee, Tee und anderen Köstlichkeiten betört. Nebst den vielen Restaurants gibt es natürlich auch zahlreiche Shopping Möglichkeiten. Es werden vor allem Antiquitäten, Stoffe, Gewürze, Bekleidung und natürlich Gold angeboten. Das alles hat natürlich seinen Preis und ist definitiv kein Markt für Schnäppchenjäger – denn mir wurde ein Kaschmirschal für 17000 Dirham angeboten, was umgerechnet zirka 4500 CHF beträgt. Hab ich dann dankend abgelehnt 🙂

Wild Wadi Wasserpark

Spass, Spass und noch mehr Spass. Der Wasserpark direkt „neben“ dem Burj Al Arab & Jumeira Beach Hotel ist definitiv ein Besuch wert. Plant da unbedingt einen ganzen Tag ein – es lohnt sich.

Barasti Beach Bar

Die Barasti Beach Bar am Dubai Marina ist perfekt, um einen Abend ausklingen zu lassen. Sitzen kannst du entweder direkt am Strand oder auf den Lounges. Aber: Preise an der Beach Bar sind eher hoch – also packt genügend Geld ein 🙂

Shopping in Dubai

Dubai ist ein wahres Einkaufsparadies. Ob angesagte Mode, Schmuck oder Souvenirs, in der Arabischen Emirate kannst du dich dem Kaufrausch vollkommen hingeben.

Egal zu welcher Uhrzeit die Shopping Malls besucht werden, es hat immer Leute, die am shoppen sind – und dies zur genüge.
Wenn du allerdings ein Fan von traditionellen Einkäufen bist, dann solltest du definitiv die verschiedenen Souks besuchen. Da ist es übrigens auch erlaubt mit deinem Gegenüber zu verhandeln.

#Nice-to-know

Was viele nicht wissen: In Dubai gilt ein striktes Alkoholverbot. Am meisten fällt dies in den Supermärkten auf. Diese haben eine spezielle Lizenz und dürfen auch nur an Personen verkaufen, die wiederum dort eine geeignete Lizenz vorzeigen können (die man im übrigen nur erhält wenn man dort lebt). Ebenfalls darf man in der Öffentlichkeit nicht mit Alkohol gesehen werden.

Fazit

Von Dubai kann ich sagen: Entweder man liebt die Stadt, oder eben nicht – etwas dazwischen gibt es nicht. Aber jeder sollte sich wirklich mal die Zeit nehmen und die Stadt richtig erkunden, denn in Dubai gibt es so viele schöne Dinge zum entdeckten. Lass dich von der Arabischen riesen Metropole inspirieren. Du wirst es auf keinen Fall bereuen.