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VERSUS: Badenfahrt 2017

Nicht «Badefäsht», «Badeparty» oder sonstige Ausdrücke. Nein, es heisst «Badenfahrt» und das aus gutem Grund, denn wer im 19. Jahrhundert von der Badenfahrt sprach, meinte damit die Fahrt zur Kur in die Bäder von Baden. Die Fahrt zu den Bädern versprach viel mehr als nur eine körperliche Wohltat, sondern auch allerlei Lustbarkeiten für Herz und Geist. Seit dem Jahre 1923 befindet sich die Bäderstadt alle 10 Jahre in Festlaune und lässt alle Leute miteinander feiern. Aber jetzt genug vom geschichtlichen Teil 🙂

Vor genau einer Woche hat die langersehnte Badenfahrt endlich wieder angefangen – und mit mir an vorderster Front. Endlich konnte ich auch einmal einen Teil davon sein.

So viele Leute auf einem Haufen hatte ich selten gesehen. Aber trotz allem so friedlich. Jeder kann mit jedem etwas anfangen – egal ob gross oder klein, betrunken oder nüchtern. Und das ist auch das Motto der diesjährigen Badenfahrt: «VERSUS». Versus bedeutet nichts Anderes als gegensätzlich: Oben die laute und hektische Baustelle vs unten der idyllische Flussraum. Die moderne Industriestadt vs die verträumte Altstadt. Herrlich, was da für Generation aufeinandertreffen.

Zuerst einmal ist es für uns quasi «Pflicht» im Ocean Club vorbeizuschauen, weil die Leute, die da arbeiten, alles gute Freunde sind von uns. Und was die da auf die Beine gestellt haben: Respekt. Beim Ocean Club basiert übrigens alles auf Freiwilligenarbeit. Am Schluss wird es keinen Gewinn geben – und trotzdem gibt jeder immer Vollgas. Sehr geil.

Falls du mehr über den Ocean Club und das Team erfahren möchtest, schau vorbei: https://www.oceanclub.ch/

Die Bar neben dem Oceanclub – dessen Name ich vergessen habe (und nicht September in der Kiste heisst) – ist für Technoliebhaber eine Saugeile Disco. Am Samstag trafen wir dort 2 Freunde von mir. „Mayo, wo seid ihr?“ „Ja in der Bar September in der Ksite, kommt auch da hin.“ Verduzt schaute ich meinen Freund an, der auch keine Ahnung hatte, wovon sie sprach. Nun gut, anhand den Bildern, welche Sie geschickt hatte, konnten wir einigermassen einordnen, wo sie waren.

Als wir dann aber nach einiger Zeit den Club verliessen, hatten die Jungs hunger und holten sich einen eienen Hot Dog beim „Doggy-Style-Stand“. Die langen Würstchen sind dort einfach am besten 😛Da ich aber nicht in dem Gerummel stehen bleiben wollte, suchte ich mir ein ruhiges Plätzchen in der Nähe. Als ich auf meinem Handy den Instagram Feed checkte, stand plötzlich eine Polter-Crew neben mir. Der eine stellte sich als „Chris“ vor und erzählte voller Euphorie von der Badenfahrt und meinte „Kannst du bitte meinem Kumpel gratulieren? Der heiratet in 2 Wochen.“ Ohne zu zögern ging ich zu ihm hin und sprach meine Glückwünsche aus. Der hatte so Freude, dass er über das ganze Gesicht strahlte. Süss, oder? Nach einigen lustigen Gesprächen kamen die Jungs dann zurück und wir zogen weiter – natürlich ohne die Polter-Crew.

Gelandet waren wir dann auf einem kleinen Schiff mit „Upper-Deck“ – und in dem Gerammel von Menschen hatten wir dann Jase und Mayo wieder verloren. War ja klar^^ So zogen wir also alleine weiter und wollten mal der Menschenmenge entfliehen.

An der Limmat entlang in Richtung Au lassen die Menschenmengen meistens etwas nach. Ist auch einmal angenehm, nicht immer angerempelt zu werden.

Aber à propos anrempeln: die altbekannte Geschichte mit dem «Freunde finden beim «Putschiauto»» gilt dann immernoch J Auf dem Platz in der Au hat es Bahnen zur Genüge. Vom «Putschiauto» bis hin zur «ich-glaub-ich-kotz-gleich»-Bahn hat es relativ viel Auswahl. Also Sportsfreunde und Abenteuerlustige: Los geht’s.

#NurFallsDasJemandenInteressierenSollte: Das Karusell auf der Au, welches in zig Metern Höhe schwebt, wollte ich ausprobieren – fand dann aber kein „Opfer“ 😛 Naja, in 10 Jahren dann^^

Danke Baden, schön war’s. See you again in 10 years 🙂