Monat: Juni 2017

Digezz N‘ Stuff…

Konvergent Produzieren? Digezz?

Am Anfang vom Semester ziemlich schwierig, sich etwas darunter vorstellen zu können. Aber durch die gute Einführung vom Dozenten wussten wir alle, dass wir etwas bis ans Ende vom Semester etwas produzieren müssen – egal in welcher Form: Film, Fotos, Geschichten.. Völlig egal. Hauptsache man wendet 120h dafür auf.

Waaaas? 120h? So viel? Fragen, die sich jedermann schon gestellt hat. Aber die gute Nachricht ist, dass die Stunden so schnell vorbei gehen. Man merkt gar nicht, wie viel man eigentlich für Digezz aufwendet. Somit meine Schlussfolgerung: 120h hin oder her. Das schafft jetzt jeder.

Nach der Einführung hatten wir an einem Samstag einen sogenannten „Produktions-Tag“ an der HTW und alle, die anwesend waren, konnten den Tag für Digezz nutzen. Da ich bereits ein Projekt im Auge hatte mit meiner Schulkollegin, begannen wir damit.

Mit der Kamera, dem Stativ, einem Reflektor untd guter Laune machten wir uns auf den Weg an den Rhein, um Fotos zu schiessen. Da wir Alltagsträume von Studenten aufzeigen wollten, mussten wir immer genügend Bilder machen – mit dem Bilderrahmen, ohne den Bilderrahmen, ohne Person…. Naütrlich dachten wir IMMER an alles (*hahahahaha Spass*).

Als wir dann endlich am Rhein fertig waren, ging es weiter in einen nah gelegenen Wald – wo übrigens viele Militärheinis zu sehen sind, da die Kaserne nur ungefähr 500 Meter davon entfernt liegt.

Anyway: Nachdem wir all unsere Station abgearbeitet hatten,  ging es zurück an die HTW, um die Fotos zu sortieren. Spassige Fotos wurden natürlich nicht einfach gelöscht, sondern einfach in einen anderen Ordner verschoben – aufheben für später, wenn ihr versteht was ich meine 🙂

Hier unser finales Resultat:

& hier kommt ihr noch zu unserer Digezz-Seite: http://www.digezz.ch/projekte/rahmengeschichten/

Bei meinem 2. Projekte widmete ich mich, bzw. wir uns, dem Lightpainting.  Etwas, das ich schon immer einmal ausprobieren wollte und wir hatten so viel Spass. Dabei sind auch ziemlich coole Bilder entstanden. Seht selbst:

& hier kommt ihr noch zu unserer Digezz-Seite: http://www.digezz.ch/projekte/light-painting/

SketchCity – Rottderdam 2017

Gepäck ready, ab zum Flughafen und „tschau, tschüss, adee“. Willkommen in Rotterdam.

Wir besuchten Rotterdam aber keinesfalls des Spasses wegen, sondern weil die Schule diesen Aufenthalt als obligatorisch vorgesehen hatte.  Das Motto der Rotterdam-Woche war: Sketchen, Sketchen und noch mehr Sketchen. Am Anfang wusste ich nicht so recht, ob mich das freuen sollte oder nicht. Eigentlich zeichne ich gerne – kommt aber immer darauf an was und vor allem mit wem…

Montag

Veregneter hätte der Tag nicht sein können, und dazu war es auch noch – sorry für meine Ausdrucksweise – Arschkalt. Zum Glück hatte ich aber einen Schirm dabei – der aber dem Sauwetter fast nicht standhalten konnte.

Als wir dann im RDM in Rotterdam ankamen, gab es zuerst eine kleine Einführung von Tanja Hess, unserer Sketch & Draw Dozentin. „Wenigstens ist es hier warm.“, höre ich mein inneres sagen. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr von dort weg. #wärmieschliebi

Als dann der Vortrag zu Ende war, wurden wir in unsere Gruppe eingeteilt und unser Student aus Rotterdam begrüsste uns herzlich und nahm uns gleich mit zu unserer Location. „Hoffendlich ist es schön dort, und warm“, sagte Joel, der Berner Studi, zu mir. Ein Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen.

Ohhhhh, willkommen im Kinderparadies. Als Location wurde uns der „Abandoned Waterpark“ zugeteilt.

Unsere Aufgabe bestand nun darin, von der Location verschiedene Sketches anzufertigen und diese dann so anzupassen, um daraus wieder eine „brauchbare“ Location zu machen.

Wir machten es uns in einem Café gemütlich und begannen mit der Arbeit:

Auf dem Bild: Rasiny und Joel beim Sketchen

Dienstag

Am zweiten Tag ging es dann ans Ausarbeiten der Skizzen – mit dem Wacom. Das Wacom und ich waren noch nie Freunde und werden es wohl auch nie werden. Aber Vorgabe ist nunmal Vorgabe…

Mit Musik in den Ohren begann ich digital zu zeichnen. Am Anfang hatte ich sichtlich Mühe, wusste nicht welche Pinsel ich nehmen sollte. Also brauchte ich Inspiration bei anderen. Und dann, dann fiel ich ins Loch. Warum können die anderen so gut mit dem Teil umgehen und ich nicht..? Sichtlich deprimiert hockte ich mich zurück an meinen Platz und fand mich selber beim Surfen wieder.. Zum Zeichnen hatte ich definitiv keine Lust mehr. In mir Schrie es nach Alkohol…

Und am Abend fanden wir uns hier wieder…

Mombasa Strawberry Gin mit dem 1724 Tonic #liebi

Mittwoch

Neuer Tag, neues Glück #oderso. Als ich die zwei fertigen Skizzen betrachtete, wurde mir klar, dass ich ein hoffnungsloser Fall war. Aber damit konnte ich mich mittlerweile abfinden. Jeder macht bekanntlich ja das, was er am besten kann. Und bei mir ist es definitiv nicht das digitale zeichnen. Was solls..

Den Rest vom Tag verbrachte ich trotzdem damit, irgendwelche Zeichnungen aus dem Ärmel zu schütteln und mit den Berner Studis Freundschaften zu schliessen.

Am Abend übrigens gingen wir in die Market-Hall, um etwas essen zu gehen. Und da trafen wir viele der anderen Studenten wieder. Bei mir gab es Gemüse und Reis aus dem Wok *Jaammmmm*.

Ganz spät am Abend versammelten wir uns wieder in unserer geliebten Gin Bar mit dem Namen Ballroom. Die Bar hat über 130  verschiedene Gins. Also für jeden was dabei. Ich bin jetzt schon in Love.

Donnerstag

Mit einem guten Stück Alkohol im Blut starteten wir den neuen Tag. Und jetzt hiess es: Endspurt, denn schon in einem Tag fand die Endpräsentation statt. Bei mir gab es noch viel zu tun. Also kapselte ich mich ab und zeichnete die restlichen Sachen noch fertig, als sich am Mittag ein kleines Hüngerli bemerkbar machte.

Mit einem netten Berner Studi ging ich in der RDM-Kantine Lunchen, als ich plötzlich umschwärmt war von Berner Studenten. Schnell kamen wir ins Gespräch und hatten so viel zu lachen. Wir verstanden uns super.

Weil aber alle noch viele Sketches fertig machten mussten, begaben wir uns wieder in die Höhle des Löwen *hahahhaha*.

Sightseeing und Shopping sollte aber niemals zu kurz kommen, und deshalb machten wir am Donnerstag etwas früher Schluss und gingen noch in die Stadt, um den Zara leerzukaufen 😛

Freitag

So, endlich den Shizzle abgeben. Am Morgen hatten wir noch Zeit die Plakate zu finalisieren und nach dem Mittag gab es dann eine Bewertung. Zum Glück kamen die Interessenten nie bei mir vorbei, sonst hätte ich mir noch Mühe geben müssen, etwas zu sagen 😛

Als endlich die Präsis fertig waren, gab es draussen Würste und Fleisch vom Grill. Herrlich!

Thanks Rotterdam for having us! See you soon, without a Sketchbook and a Wacom.