Kategorie: Around the World

T-Highland 2017

Nach all dem Studiums- und Prüfungsstress musste ich mal weg. Weit weg, um genau zu sein. Ich, oder besser gesagt wir, entschieden uns für Thailand. Warum Thailand, fragst du dich? Die Leute, das Essen, die Natur. Wir lieben das Land kehren immer wieder gerne dahin zurück.

Direktflug oder mit Zwischenstopp in Doha? Keine Frage: Mit Zwischenstopp natürlich. Wer will schon 12h am Stück fliegen? Da schlafen einem ja die Beine ein. Nein danke!

Die ersten sechs Stunden vergingen wie im Flug – bisschen Filme schauen und Musik hören. Aber ab der zweiten Hälfte hatte ich echt zu kämpfen. Kaum auf die Uhr geschaut, vergingen gefühlte 5 Minuten. Wow, das kann ja heiter werden…

Endlich war wieder Land in Sicht – Phuket, um genau zu sein.
Kaum gelandet haben alle, die im Flieger sitzen immer den Drang, so schnell wie möglich aufzusteigen und blöd herumzustehen. Warum zum Teufel machen die das? Diese Menschen werde ich nie verstehen (das meine ich ernst).

Nun gut, endlich zum Flieger raus ging es durch die Passkontrolle – und wieder einmal mehr haben wir die falsche «Schlange» zum anstehen erwischt. Der Kerl an der Passkontrolle fand das irgendwie voll befriedigend, den Pass 10-mal hin und her zu wenden und dabei nichts zu sagen. «MACH MAL VORWÄRTS ARSCHLOCH», schrien meine Gedanken. Ich konnte mich aber souverän zurückhalten. Eigentlich fast ein Wunder, denn normalerweise klappt das bei mir nicht so gut –  also das mit dem Zurückhalten meine ich. Wahrscheinlich war ich viel zu Müde^^

Endlich freie Bahn, und der Heini an der Kontrolle war bei mir schnell durch. Und zum Glück auch bei meinem Freund. Jetzt konnten wir seelenruhig zur Gepäckausgabe watscheln und auf unser Gepäck warten.

Keine 10 Minuten später standen wir am Ausgang beim Flughafen und wurden von unserem Fahrer abgeholt, welcher uns an den Hafen fuhr, um auf die nächste Insel zu gelangen (Koh Yao Yai heisst die Insel übrigens). Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es war so wundervoll. Einfach mal seine Seele baumeln zu lassen, keinen Alltagsstress zu haben und in den Tag hinein zu leben und jedes Ergebnis zu nehmen, wie es halt gerade kommt. Einfach herrlich.

Im Hotel haben wir uns sehr schnell zurechtgefunden. Naja, eigentlich auch nicht schwierig, denn überall auf dem Gelände hatte es Fahrzeuge, welche dich immer zu deinem Hotelzimmer fuhren. Was für ein Service!

Da wir uns diesmal keine grossen Überlegungen machten, möglichst viel zu unternehmen, lebten wir mehr oder weniger in den Tag hinein und wenn uns danach war, mieteten wir auch mal einen Roller und cruisten auf der Insel herum. Die Wertvollsten Tipps, was man auf der Insel anschauen kann, bekamen wir von Pete. Pete ist ein Restaurant Besitzer in der Nähe des Hotels und wir freundeten uns mit ihm und seiner Familie schnell an. Der Kerl ist Goldwert. Einer, der sein Handwerk wirklich versteht und auf alle Kundenwünsche eingeht. Ein richtiger Goldschatz.

Kaum hatten wir uns an die Umgebung, das Wetter und an das Essen gewöhnt, mussten wir auch schon wieder unsere Koffer packen und zurück in die Schweiz fliegen. Klar wären wir gerne noch länger geblieben, aber soll bekanntlich dann «aufhören», wenn es am schönsten ist.

We must take adventures in order to know where we truly belong!

Java-Bali-Explore – Rundreise 2016

Selamat datang! Welcome to Indonesia!

Umherreisen und verschiedene Kulturen kennen lernen. Unter diesem Motto begannen wir unsere Rundreise in Java. Unten findet ihr die Routenbeschreibung. Viel Spass beim lesen!

Yogyakarta – Magelang

Ankunft in Yogyakarta und Fahrt nach Magelang. Das einfache Leben auf dem Lande lernen Sie bei einem Dorfbesuch kennen.

Borobudur –  Dieng Plateau

Ein kultureller Höhepunkt: der weltberühmte Borobudur, die grösste buddhistische Tempelanlage der Welt. Bei Sonnenaufgang erleben Sie dieses imposante Bauwerk von seiner schönsten Seite. Der Vulkan Merapi im Hintergrund sorgt für eine märchenhafte Kulisse. Entlang von Tee- und Tabakplantagen gelangen Sie zur dramatischen Bergszenerie des Dieng Plateau, dem «Thron der Götter». Hier sind Sie den vulkanischen Kräften ganz nah.

Magelang –  Yogyakarta

Der Prambanan Tempel ist das grösste hinduistische Heiligtum Indonesiens und Weltkulturerbe. Nehmen Sie sich Zeit, das in Stein gehauene Epos des Ramayana in seiner ganzen Dramatik zu studieren. Sultanspalast, Handwerksbetriebe und eine Fahrrad-Rikscha Tour durch die Altstadt sind Teil der heutigen Entdeckungen in der kulturellen Hauptstadt Javas.

Yogyakarta – Mt. Bromo

Am Morgen fahren Sie mit dem Zug nach Mojokerto, wo Ihr Fahrer wartet. Die schöne Landschaft entschädigt für die lange Reise Richtung Osten. Eindrücklich ist die Region des Vulkans Bromo.

Mt. Bromo – Nordbali

Abenteuerliche Fahrt zum Mount Penanjakan, wo Sie bei gutem Wetter ein spektakulärer Sonnenaufgang erwartet. Ein Höhepunkt ist der Aufstieg zum rauchenden Krater des Mt. Bromo. Fahrt an die Küste, wo Sie mit der Fähre die Meeresenge zwischen Java und Bali überqueren.

Nordbali

Zauberhafter Ausflug in die Korallengärten der Insel Menjangan, welche zum Barat Nationalpark gehört. Erkunden Sie mit Schnorchel und Maske dieses Paradies.

Nordbali – Ubud

Der Weg führt nach Kintamani auf dem Kamm, der Nord- und Südbali trennt und eine atemberaubende Sicht auf den Vulkan Batur und dessen Kratersee bietet. Durch Dörfer und sattgrüne Reisfelder gelangen Sie zum wichtigsten Heiligtum Balis, dem Muttertempel Besakih. Ziel ist das kulturelle Zentrum der Insel, Ubud.

Ubud

Bei einer Wanderung durch die Reisfelder, vorbei an Weilern und Schluchten, erleben Sie die natürliche Schönheit dieser Region. Nutzen Sie den Nachmittag für eigene Entdeckungen in den vielen Kunstgalerien und Boutiquen Ubuds.

Ubud – Südbali

Die Fahrt an die Südküste führt durch Dörfer, in denen traditionelles Kunsthandwerk noch gepflegt wird. In Jatiluwih zeigt sich die Pracht der Reisterrassen. Krönender Abschluss bildet der Besuch des wohl meist fotografierten Meerestempel Tanah Lot.

InterContinental Bali Resort *****

Nach der gelungenen und anstrengenden Rundreise waren wir froh, dass wir noch einige Tage am Strand verbringen konnten. Obwohl das Hotel riesig war, hatten wie nie das Gefühl, dass es überlaufen ist. Der Strand war ebenfalls sehr schön und an die Ebbe und Flut gewöhnte man sich relativ rasch.

Roses are red, Bintangs are green. Bali, you beauty, you’re the best place I’ve been.

Singapur – ein Ausflug ins Grüne

Kennst du eine Stadt im Ausland, die mit mehr Grünfläche «ausgestattet» ist als die Schweiz? Nicht? Ich schon. Die futuristisch blühenden Grünanlagen in Singapur, sowie die 50 Meter hohen Bäume aus Stahl – sogenannte Mammutbäume – prägen das Stadtbild des flächenmässig kleinsten Staats Südostasiens. Einfach «amazing» würden die Engländer jetzt sagen, und sie haben Recht. Denn Singapur gehört zweifelsohne zu den Städten der Superlativen. Es ist einfach angenehm hier. Alle Menschen werden gleich behandelt, niemand wird blöd angeglotzt und niemand will uns etwas auf der Strasse verkaufen. Es ist mehr als nur herrlich!

Meister Proper fühlt sich wohl hier!

Apropos herrlich: Singapur ist ein sogenanntes «Science-Fiction-Paradies» für Ökofreunde. 18 Riesen in mitten der «Gardens by the Bay». Die Stahlbäume erstrahlen in der Nacht in grünem, blauem und violettem Licht. Die Bäume erfüllen, nebst dem ästhetischen, auch einen ökologischen Zweck, denn elf der 18 Stahlbäume sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet – und sammeln fleissig Sonnenenergie.

Gleichzeitig fungieren die Bäume als Belüftungsschächte für die zwei grossen Gewächshäuser des Gartens. Die Nachhaltigkeit ist für Singapur ein zentrales Anliegen. «Ein wenig Grün» scheint deshalb eine gute Idee zu sein, denn eine Gartenstadt in eine Stadt im Garten umzuwandeln kommt nicht von irgendwo her: In den 1960er Jahre, nach der Unabhängigkeit des kleinen Inselstaates, war es die Vision vom ehemaligen Ministerpräsidenten Lee Kuan Yew, eine Stadt im «Dschungel» zu bauen.

Stadtarchitektur und wilde Natur finden seither zusammen. Aus nächster Nähe lassen sich Gänseblümchen, Olivenhaine und Affenbrotbäume bestaunen.

So viel Grün auf einem Haufen habe ich selten gesehen – vor allem hier beim «Gardens by the Bay». Der riesen-Garten ist ein Prestigeobjekt von der Stadt und die «Singapurer» pflegen ihn mit sehr viel Liebe, denn in jedem Ecken sind Gärtner anzutreffen. Ihre Aufgabe ist die Pflege des Landschaftsbildes, welches einem beim Anblick sofort Freude ins Gesicht zaubert.

Ebenfalls kurven im Park verschiedene «Golfer-Cars» herum – natürlich gefahren von Singapurern – und sorgen für eine perfekt gereinigte Anlage. Das blitzsaubere Erscheinungsbild ist aber kein Zufall, denn Singapur verfolgt seit Jahren eine konsequente Politik in Sachen Stadtreinigung.

Und das merke ich relativ schnell, denn nirgends ist auch nur ein Stück Abfall auf dem Boden zu finden. Ich bin wirklich überwältigt von der Sauberkeit– und das gibt es bei mir nicht oft. Willst du etwas wegwerfen? Dann benutze lieber die Mülleimer, die überall herumstehen. Dies ist auch für die Brieftasche ökonomischer, denn es gibt saftige Geldbussen für Verstösse gegen die Abfallentsorgungsregeln von Singapur. Auch andere für uns noch so kleine Gesetzeswidrigkeiten können, in diesem doch etwas pingeligem Land, schnell zu einem kleinen finanziellen Desaster werden. Einmal kurz über die Strasse huschen? Lieber nicht. Denn für diesen Gesetzesverstoss gibt es eine Rechnung von bis zu 2000 CHF. Da würde ich lieber den Zebrastreifen benutzen. Auch das kauen von Kaugummis ist in ganz Singapur auf öffentlichem Raum verboten. Da dies schwer zu kontrollieren ist hat das Land beschlossen, nur noch für therapeutische Zwecke Kaugummis zu verkaufen.

Übrigens: In der Untergrund-Metro ist das Essen und Trinken ebenfalls strikte verboten. Ein Sicherheitsmitarbeiter hat mich einmal höflich darauf aufmerksam gemacht, dass hier weder getrunken noch gegessen werden darf. Ich würde mal sagen: Touristenbonus +1.

Touristen, überall Touristen

Jaja, die guten Touristen. Egal ob in den Metros, Einkaufshäusern oder Bars. Sie sind einfach überall anzutreffen. Das ist aber völlig normal, denn der Stadtstaat zählt, mit mehr als 11 unglaublichen Millionen ausländischen Touristen im Jahr, zu den zehn meistbesuchten Städten der Welt. Singapur vereint verschiedene Völker Asiens sowie den Einfluss westlicher Länder wie kein zweiter Ort auf Erden.

In jedem Land, das ich bisher besuchte, war mir nach der Ankunft ein wenig mulmig zu mute. Jeder kennt es. So weit weg von Zuhause, so viel neue Gesichter, fremde Sprachen und unbekannte Traditionen und Gebräuche. Da bin ich schnell ein bisschen eingeschüchtert. In Singapur ist alles ganz anders. Schon die grosse Ankunftshalle am Flughafen mit den vielen Pflanzen laden zum Verweilen ein. Dieser erste Eindruck ist für mich sehr wichtig.

Und das wundervolle ist, dass sich dieser Eindruck durch ganz Singapur zieht. Ja, sogar in den hochfrequentierten Universal Studios ist dies nichts anders.

Universal Studios Singapur

Der 20 Hektaren grosse «Universal Studios Spielplatz» befindet sich auf der Insel Sentosa, die man lustigerweise nur per Boot oder durch die hauseigene Seilbahn erreichen kann. Ein sehr witziger Einfall, den ich als Schweizer jedoch nicht richtig verstehen kann. Ich meine, wenn ich eine Seilbahn sehe, dann muss diese definitiv auf einen verschneiten Berg hinaufführen und nicht auf eine kleine Insel auf der eine Temperatur von 30 Grad herrscht. Aber ein bekanntes Sprichwort sagt ja: Andere Länder, andere Sitten. Ich packe also mein verletztes Seilbahnego in die Tasche zurück und mache mich via Seilbahn auf zur Insel Sentosa.

Die Universal Studios sind am Ende der Insel anzutreffen – und kaum zu verfehlen. Vor dem Eingang befindet sich der bekannte sich drehende Globus. Ein Foto von diesem beliebten Objekt zu schiessen, ohne andere Menschen mit zu verewigen? Keine Chance. Naja, immerhin habe ich es versucht. Gut für mein Gewissen, wenn ihr versteht, was ich meine.

Ich lasse mich also von der Touristenmasse ins Studio tragen. Innen angekommen steigt mir zu aller erst der Duft von frisch gemachten Churros entgegen. Ich weiss, dies ist nicht gerade eine Spezialität des Landes, aber ich liebe diesen spanischen Nachtisch einfach und kann schlecht wiederstehen.

Frisch gestärkt und mit einem wahrscheinlich um 3 mal höheren Risiko an Diabetes zu erkranken, mache ich mich auf den Weg diesen grossen Spielpatz für jung und alt zu erkunden. Als erstes zieht es mich in die gerade erst neu gebaute Transformers Achterbahn.

Die Fahrt ist atemberaubend und sucht in der Schweiz oder gar in Europa seinesgleichen. Das Erlebnis in der Achterbahn ist 4-Dimensional und, wie es von den asiatischen Technikexperten zu erwarten ist, sehr detailverliebt umgesetzt.

Die Atmosphäre in so einem dicht besuchten Park ist grossartig. Diese positive Einstellung der Einheimischen überträgt sich auf jeden Besucher. Dies liegt insbesondere an der hohen Wertschätzung, die der Staat jedem Singapurer entgegenbringt, denke ich.

Grün, grüner, Singapur

Die Einheimischen geniessen eine besondere Bevorzugung und leben in extra dafür gebauten Vierteln, in welchen sie zu um weiten besseren Konditionen leben können als zugewanderte Personen. Auch hier gilt: Grün ist Kult. Soweit das Auge reicht, sehe ich nur Pflanzen und frisch geschnittene Wiesen, auf denen kleine Singapurer herumtollen. Was für ein bezaubernder Anblick. Sie fühlen sich hier wohl, und ich tue es ihnen gleich.

Dubai – der H-A-M-M-E-R

Wusstest du, dass Dubai zu den meistbesuchten Städten der Welt gehört? Nicht? Ich wusste das auch nicht, bis ich von einem Freund, der in Dubai lebt, aufgeklärt wurde.

Dubai ist die grösste Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf. Mittlerweile leben rund 90% Expats in Dubai.

Im Jahre 2014 kam ich mit Dubai zum allerersten Mal in Berührung, weil ich die Möglichkeit hatte, 3 Tage geschäftlich in Dubai zu „logieren“. Aber wie das halt so ist mit den sogenannten Business-Trips: viel Zeit für Sightseeing bleibt leider nicht übrig.  Aus diesem Grund stand für mich schnell fest: Dubai, ich komme wieder.

Die Hinreise

März 2015, Flughafen Zürich. Die Freude steigt immer mehr und wir (ja, genau, wir – mein Freund und ich) können es kaum erwarten, endlich zu boarden und mit Emirates unser Ziel zu erreichen. Diese Airlines ist wirklich unglaublich und das Personal immer sehr zuvorkommend. Kann ich also nur weiterempfehlen.

Nach gut 6 Stunden Flug haben wir endlich unser Ziel erreicht – naja fast, denn wir mussten ja zuerst noch durch den riesen Flughafen schlendern, durch die Passkontrolle durch und dann noch das Gepäck „fassen“.

„Da, endlich“, hör ich meinen Freund sagen und es dauert keine 10 Sekunden und wir haben unser Gepäck gepackt und den Flughafen verlassen. Am Ausgang hat ein Freund von mir (bei dem wir übrigens auch gewohnt haben) gewartet und schon begann die Fahrt ins Abenteuer.

Der absolute Wahn-Sinn

Noch nie habe ich spät Abends so viele Autos auf den Strassen gesehen wie in Dubai & auf der 6 Spurigen Autobahn (Sheikh Zayed Road) kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus, denn plötzlich zieht ein Porsche, Hummer oder ein Bentley an dir vorbei – was übrigens völlig normal ist.

Fazit: Wer Autos mag, wird Dubai lieben.

Sightseeing in Duba

Der Burj Khalifa dürfte wohl jedem ein Begriff sein, oder? Er ist, mit 828 Metern, das höchste Gebäude der Welt. Die Architektur, die Ausmasse, die Grösse – einfach un-glaub-lich. In dem Gebäude befinden sich übrigens Büroräumlichkeiten, Appartments und das Armani Hotel. Natürlich wollten wir uns den Anblick von ganz oben nicht entgehen lassen. Ein Aufzug, der mit 10m/sec im Gebäude hoch schiesst, bringt dich ganz nach oben. Und da sind wir nun, im 124. Stock auf rund 450 Metern Höhe. Die Aussicht ist atemberaubend, einfach „stunning“.

Burj Al Arab

Die eindrucksvolle Silhouette in Form eines Segels macht das Burj Al Arab nicht nur zu einem eindrucksvollen Hotel, sondern auch zu einem Symbol für das moderne Dubai.
Wir selbst haben das Hotel nicht besucht. Aber eines weiss ich: Das Burj Al Arab wurde schon mehrfach zum luxuriösesten Hotel der Welt gewählt – überzeugt euch selbst.

Souk Madinat

Der gesamte Komplex ist in eine künstlich angelegte Lagune integriert – ein Hauch von Venedig. Schon beim Betreten des Souks wird man von den herrlichten Düften nach Kaffee, Tee und anderen Köstlichkeiten betört. Nebst den vielen Restaurants gibt es natürlich auch zahlreiche Shopping Möglichkeiten. Es werden vor allem Antiquitäten, Stoffe, Gewürze, Bekleidung und natürlich Gold angeboten. Das alles hat natürlich seinen Preis und ist definitiv kein Markt für Schnäppchenjäger – denn mir wurde ein Kaschmirschal für 17000 Dirham angeboten, was umgerechnet zirka 4500 CHF beträgt. Hab ich dann dankend abgelehnt 🙂

Wild Wadi Wasserpark

Spass, Spass und noch mehr Spass. Der Wasserpark direkt „neben“ dem Burj Al Arab & Jumeira Beach Hotel ist definitiv ein Besuch wert. Plant da unbedingt einen ganzen Tag ein – es lohnt sich.

Barasti Beach Bar

Die Barasti Beach Bar am Dubai Marina ist perfekt, um einen Abend ausklingen zu lassen. Sitzen kannst du entweder direkt am Strand oder auf den Lounges. Aber: Preise an der Beach Bar sind eher hoch – also packt genügend Geld ein 🙂

Shopping in Dubai

Dubai ist ein wahres Einkaufsparadies. Ob angesagte Mode, Schmuck oder Souvenirs, in der Arabischen Emirate kannst du dich dem Kaufrausch vollkommen hingeben.

Egal zu welcher Uhrzeit die Shopping Malls besucht werden, es hat immer Leute, die am shoppen sind – und dies zur genüge.
Wenn du allerdings ein Fan von traditionellen Einkäufen bist, dann solltest du definitiv die verschiedenen Souks besuchen. Da ist es übrigens auch erlaubt mit deinem Gegenüber zu verhandeln.

#Nice-to-know

Was viele nicht wissen: In Dubai gilt ein striktes Alkoholverbot. Am meisten fällt dies in den Supermärkten auf. Diese haben eine spezielle Lizenz und dürfen auch nur an Personen verkaufen, die wiederum dort eine geeignete Lizenz vorzeigen können (die man im übrigen nur erhält wenn man dort lebt). Ebenfalls darf man in der Öffentlichkeit nicht mit Alkohol gesehen werden.

Fazit

Von Dubai kann ich sagen: Entweder man liebt die Stadt, oder eben nicht – etwas dazwischen gibt es nicht. Aber jeder sollte sich wirklich mal die Zeit nehmen und die Stadt richtig erkunden, denn in Dubai gibt es so viele schöne Dinge zum entdeckten. Lass dich von der Arabischen riesen Metropole inspirieren. Du wirst es auf keinen Fall bereuen.

Indien – ein Land, zwei Gesichter

Da stehen wir also. In mitten vom Flughafen in Mumbai. Orientierungslos laufen wir in der Gegend umher bis wir endlich einmal zu der Passkontrolle gelangen *Thank God*! «Jetzt nur noch schnell durch die Kontrolle, Gepäck schnappen und ab zum Hotel», sage ich mir. Tja schön wärs, wenn nur der Herr an der Kontrolle nicht ellen lang gehabt hätte, meinen Pass anzustarren und ihn taaaausend mal zu drehen. In solcher Situation könnte ich schreien, ich schwörs.

Aber nun gut: Ruhe bewahren und freundlich lächeln tut’s wahrscheinlich auch. Und tatsächlich, er lässt mich durch (hätte mich auch gewundert wenn nicht 😛 )

Als wir dann bei der Gepäckausgabe ankamen, waren unsere Koffer bereits griffbereit (Business Class = Priority Baggage) #forthewin!

Im Hotel angekommen wollte ich einfach nur noch schlafen gehen, denn am nächsten Morgen mussten wir um 4.00 Uhr aufstehen, um die Fahrt in Richtung Pune in Angriff zu nehmen.

Halb schläfrig stand ich dennoch pünktlich am Hotelausgang, aber weit und breit war kein Fahrer zu sehen. Meine Arbeitskollegen und ich wurden langsam etwas wütend – wollten ja schliesslich nicht umsonst so früh aus den Federn gejagt werden. Und endlich, mit etwa 30 Minuten Verspätung traf der Fahrer bei uns ein und wir konnten los. Von der Fahrt bekam ich ehrlich gesagt nicht viel mit. Hab sehr viel geschlafen und mit Musik gedöst.

Nach 8 Stunden kamen wir in Pune an und dann ging es direkt weiter zur neuen Fabrik. Die Fahrt im Auto war sehr unterhaltsam, da der Fahrer nicht genau wusste, wo die Fabrik lag und fast kein Englisch verstand. Hände und Füsse waren also gefragt.

Schlussendlich kamen wir dann doch noch in der Fabrik an – mit einem leichten Rütteltrauma.

Zuerst wurden wir allen Beteiligten Personen vorgestellt und dann bekamen wir eine kleine Führung durch die Fabrik und auch durch das Gelände. Als wir unterwegs waren bekam ich dauernd stechende Blicke zu spüren – das lag wohl daran, dass ich eine weisse junge Frau bin und blonde Haare hatte. Ein ganz komisches Gefühl, von allen Indern immer so gemustert zu werden. Aber ich musste versuchen, diese Blicke auszublenden. Was gar nicht mal so einfach war…

In den folgenden Tagen waren wir immer damit beschäftigt, Filmaufnahmen zu machen und organisatorische Details zu klären, denn es Stand ein grosser Event vor der Tür: die Einweihung der Fabrik. Für die Inder war es ein spezieller Moment und ich muss auch sagen, was die Inder da auf die Beine gestellt hatten, war grosse Klasse, Respekt.

Bevor die Präsentation aber losging, wurde die Fabrik von einem Priester gesegnet – die ganze Prozedur dauerte, glaube ich, eine ganze Stunde und es war eindrücklich. So etwas hatte ich bevor noch nie gesehen.

Während der Zeremonie durften die Fabrikarbeiter einige Worte dazu sagen. Alle waren so happy. Eine richtige Familie. Mein Herz blühte auf, als ich sah, wie alle sich an den Händen nahmen um sich gegenseitig zu pushen und zu unterstützen.

Nach dem Event kam ich mit einigen Mitarbeitern ins Gespräch und sie erzählten mir viel über die Arbeit und das Leben in Indien. Für mich war es wie eine «Lehrstunde».

Listen to the wind, it talks. Listen to the silence, it speaks. Listen to your hear, it knows.

Nach den vielen Gesprächen, tauuuusend Filmaufnahmen ging es für uns wieder zurück nach Mumbai. Wuhu, 8h Autofahrt – & los geht’s.

Das Problem, als wir in Mumbai ankamen: Der Verkehr! Das ist, als würde man versuchen an der Street Parade mit einem Kinderwagen durchschlendern zu wollen: Unmöglich. Autos da, Autos dort, Hupe hier, Hupe dort. Noch nie hatte ich während dem Autofahren panische Angst wie da. Jedes Mal dachte ich: Jetzt werden wir abgeschossen. Ich schloss die Augen und musste wohl eingeschlafen ein, denn mein Arbeitskollege weckte mich, als wir im Hotel ankamen.

Am nächsten Morgen hatte ich mit ihm abgemacht, eine kleine Sightseeing-Tour zu machen, denn am Nachmittag hatten wir ein Meeting. Von unserem Hotel bekamen wir einen Fahrer für 4 Stunden, der uns durch Mumbai kutschierte.
Unser Fahrer hielt auf einer Querstrasse an und sagte, wir sollen der Strasse folgen, mit niemandem sprechen, niemanden ansehen und dann Fotos vom «Gate of Mumbai» machen und wieder zurückkehren. Herrje, auch das noch. Alleine durch die Gegend irren ohne Einheimische Leute – das kann heiter werden.

Auf dem Weg wurde ich von einem jungen Mädchen angequatscht – wollte mir Blumen verkaufen. Ich wollte diese nicht annehmen, aber das Mädchen lief einfach weg. So musste ich ihr hinterher und ihr die Blumen über die Schulter legen. Mensch, die war vielleicht sauer. Ein wenig mit einem mulmigen Gefühl marschierten wir also weiter, knipsten Fotos und kehrten zum Auto zurück. Thank God, alles war noch da 🙂

Als wir zurück im Hotel waren, hatten wir gerade noch Zeit, unseren Laptop zu packen und zum nächsten Meeting zu rennen. Stress pur. Aber das ist in Indien irgendwie normal. Alle sind immer auf der Hut und unterwegs. Deshalb: Einfach mit dem Strom gehen.

The land, where humanity has attained it’s highest towards gentleness, towards generosity, towards purity, towards calmness, It’s India.